
Die Anwohnerinnen und Anwohner der Schackenburger Straße in Leopoldshöhe erhielten zum letzten Weihnachtsfest ein Geschenk der ganz besonderen Art: einen Rad-/Gehweg entlang ihrer Straße. Der neue Bürgerradweg verläuft auf der gegenüberliegenden Straßenseite von Gut Hovedissen entlang der L 986.
Nach nur 3-wöchiger Bauzeit konnte das ca. 900 Meter lange und 1,60 Meter breite Teilstück noch rechtzeitig vor dem Fest fertig gestellt werden. Auch wenn der Rad-/Gehweg in den Wintermonaten möglicherweise eher von Schlitten statt von Fahrrädern genutzt wird, so ermöglicht er doch sowohl Spaziergängern/innen als auch Radfahrern/innen zukünftig eine sichere Zuwegung zum Gut Hovedissen. Die Fertigstellung des Rad-/Gehweges entlang der Schackenburger Straße bildet im Übrigen den Abschluss eines bedeutenden Jahres des Radwegebaus in unserer Gemeinde. So wurden neben dem wohl wichtigsten Rad-/Gehweg entlang der Hauptstraße zwischen Leopoldshöhe und Asemissen weitere Rad-/Gehwege an der Bielefelder Straße (Teilstück Weststraße-Eltromat-Kreisel in Nienhagen) sowie der Heeper Straße (Teilstück Möbel-Fillies und der K 1) gebaut bzw. saniert.
Doch auch wenn es in Leopoldshöhe nur noch wenige klassifizierte Straßen ohne Rad-/Gehweg gibt, so hat sich die Gemeinde auch in 2010 in punkto Radwege einiges vorgenommen. So sollen aus den Mitteln, die die Gemeinde Leopoldshöhe aufgrund des Zukuftsinvestitionsgesetzes für den Bereich Infrastruktur erhält, teilweise die Wirtschaftswege „Am Räkerbrink“ sowie „Am Steinsiek“ ausgebaut werden. Möglicherweise steht auch der Bau des Rad-/Gehweges entlang der Lageschen Straße an. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Maßnahme des Kreises Lippe, so dass die Gemeinde Leopoldshöhe hier keinen direkten Einfluss auf die Umsetzung hat.
Letztendlich steht noch die Verlängerung des Rad-/Gehweges entlang der Eckendorfer Straße nach Bielefeld aus. Für das Stück bis zur Gemeindegrenze wurde die Förderung im Rahmen des Projektes Bürgerradweg seitens der Gemeinde Leopoldshöhe beantragt. Inwieweit diese Maßnahme nun bereits in diesem Jahr zur Umsetzung kommt, bleibt abzuwarten. Auch hinsichtlich des Bielefelder Teilstückes gibt es derzeit keine konkreten Aussagen. Die Stadt Bielefeld hat jedoch zugesagt, die Angelegenheit zu prüfen und eventuell Fördermittel zu beantragen. Es bleibt folglich zu hoffen, dass die Bilanz des Radwegebaus für das Jahr 2010 genauso erfolgreich ausfallen wird wie für das Jahr 2009.